Vor rund zwei Jahren schlossen sich zwölf Gleisdorfer Unternehmen zur Plattform "Tip-Top-Betriebe" zusammen. Sie hatten ein ehrgeiziges Ziel: Dem Kunden erste Qualität in jeder Hinsicht zu bieten und durch die Vernetzung der Unternehmen selbst zu profitieren.
Heute sind in der Plattform 21 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen vertreten und sie alle müssen sich strengen Qualitätskriterien unterwerfen. Dazu gibt es ein eigenes Pflichtenbuch, in dem genau aufgelistet wird, was man von einem Mitglied erwartet. Schwerpunkte dabei sind der Auftritt nach innen und außen, laufende Mitarbeiterschulungen, gemeinsame Werbeauftritte der Betriebe und vor allem auch die Qualität der angebotenen Produkte. "Produziert ein Lieferant umweltbewusst, wird er vorgezogen", sagt Ulrike Stibor, die von Anfang an in der Gruppe dabei war.
Stolz sind die Tip-Top-Betriebe auf das Ergebnis des Mystery Shoppings - ein verdeckter Einkauf zur Überprüfung der Qualität - vom Vorjahr: "Wir bekamen die Durchschnittsnote 1,2 - und das ist bis dato österreichweit einzigartig", sagt Richard Mayr, der mit seiner Stadtapotheke ebenfalls zur Gruppe dazugehört.
In Zukunft setzen die Betriebe verstärkt auf Vernetzung untereinander. Nicht nur, dass man Alltagsprobleme und -lösungen, die für alle Branchen interessant sein könnten, austauscht. Man plant auch gemeinsame Aktionen.
Abschotten von den anderen Gleisdorfer Betrieben will man sich damit aber nicht. "Wir machen auch bei anderen Aktionen der Gleisdorfer Wirtschaft mit. Es gibt verschiedene Gruppen in der Stadt, wichtig ist, dass alle miteinander arbeiten", so Stibor. Eine Konkurrenz untereinander habe da keinen Platz.
(Bericht in der Kleinen Zeitung vom 08.02.2007 - ULLA PATZ)










