Das Wort Schwindel sagt eigentlich ganz deutlich, worum es in dieser Situation geht: nämlich um einen Schwindel in einem tieferen Sinne. Unsere Sinnesorgane im Innenohr dienen zur Wahrnehmung von Beschleunigung und zur Feststellung der Körperlage gegenüber der Schwerkraft. Sie helfen uns "im Lot zu sein".
Der Schwindel entsteht nun dadurch, dass ich, wenn ich z.B. beim Autofahren ein Buch lese, das Buch und das Wageninnere mit meinen Augen als ruhig und unbewegt wahrnehme, mein Gleichgewichtsorgan im Ohr zur selben Zeit aber unterschiedliche Bewegungen meldet. Die betroffenen Organe melden also Unvereinbares.
Hier springt nun der Körper ein, um mir bewusst zu machen, was ich draußen nicht erkenne, nämlich, dass der Boden unter mir schwankt, dass ich - auch im übertragenen Sinn - vielleicht nicht in meinem Element bin. Die Übelkeit zeigt, dass die Situation "zum Kotzen" ist, und ich diese Situation möglichst schnell beenden möchte.
Die Lösung liegt darin, sich der Situation mit allen Sinnen anzuvertrauen, oder noch besser, sich im übertragenen Sinn der Situation zu übergeben. An Deck des Schiffes, oder, wenn ich vorne beim fahrenden Auto hinausschaue, stimmen die Informationen von Auge und Ohr überein. Aber auch die Augen zu schließen, die Kontrolle aufzugeben und sich vertrauensvoll schaukeln zu lassen, ist eine bewährte Möglichkeit.
Eine hilfreiche Reisemischung
Eine mögliche Mischung aus Bachblüten, die auch die verstärkende Angst noch mitberücksichtigt:
RESCUE-Tropfen (notfalls) in Kombination mit SCLERANTHUS und GENTIAN.










