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Bachblüten Tinnitus

Unsere Sinne sind unsere Pforten der Wahrnehmung - durch sie sind wir mit der Außenwelt verknüpft.
Bachblüten aus der Apotheke Mayr

Betrachten wir nun die Ohren, was fällt uns da an Redewendungen ein: "Ein offenes Ohr haben - auf jemanden hören - jemandem Gehör schenken - gehorchen - Gehorsam."Unsere Sprache zeigt sehr deutlich den Bezug der Ohren zum Thema des "Herein-lassens", des "Passiv-Seins" (lauschen) und des Gehorsams.

Im Vergleich dazu ist das Sehen die aktivere Art der Wahrnehmung. Die Augen kann man abwenden oder zumachen, das Ohr kann man nicht abschalten. Selbst wenn man sich "aufs Ohr legt", bleibt das andere noch wachsam. Mit den Augen sehen wir die Oberfläche der Welt, die Phänomene. Mit unseren Ohren lauschen wir in die Tiefe. Mit unseren Augen kommen wir mit anderen Menschen in Kontakt, mit den Ohren lernen wir uns gegebenenfalls zu verstehen.

Mit dem Verlust des Hörens verlieren wir das Mitschwingen und damit das Mitgefühl mit der Welt, woraus psychische Störungen bis zur Depression erwachsen können - wir fühlen uns ausgestoßen.

Unbeältigter Stress
Tinnitus kommt vom lateinischen "tinnire", was klingeln heißt. Oft wird es auch als Rauschen, Brausen, Brummen, Glockengeläute, Summen, Sausen, Klopfen, Pfeifen, Klirren oder gar Heulen beschrieben. Praktisch bei allen Patienten findet sich ein Zusammenhang mit unbewältigtem Stress. Die Ohrgeräusche könnte man sehen als nach innen genommenen Lärm, der nun aus nächster Nähe warnt, nachdem entferntere Warnsignale überhört wurden. Statt mit dem Stress konstruktiv umzugehen und sich gegen den äußeren "Lärm" zur Wehr zu setzen, wird alles innen mit sich allein ausgemacht und die Aggression in sich hineingefressen bzw. gehört.

Der klingelnde Wecker will wachrütteln. Der Patient macht sich Stille unmöglich und lernt dadurch sein tiefes Bedürfnis nach Ruhe kennen. Innere Stille kann es aber erst geben, wenn außen das Notwendige getan ist.

Der erste Schritt wäre ein entspanntes Akzeptieren der Geräusche, um aus dem chaotischen Geräusch harmonischere Töne zu machen, die einem dann weiterhelfen können. Die primäre Lernaufgabe sollte also nicht sein, von dem inneren Störsender abzulenken, sondern im Gegenteil darauf zu horchen! Geräusche, die wütend machen, könnten auf die eigenen Aggressionen hindeuten, Geräusche, die die Konzentration stören, auf Probleme beim Wesentlichen zu bleiben. Vor allem aber sagen sie immer: die Wurzel liegt im eigenen Inneren!
Es geht darum, sich mit lauter Stimme vom nervenden Außen Ruhe zu verschaffen, um nach innen horchen zu lernen. Die Intuition muss wieder belebt werden, denn sie ist der Weg zur eigenen Ordnung und Wahrheit. Lernt der Patient freiwillig zuzuhören, muss er nicht mehr "angeschrieen" werden.

Bewusster Umgang notwendig
Blütenessenzen können nun nicht das Symptom beseitigen, aber sie können helfen Licht in die dahinter liegenden Ursachen und Probleme zu bringen. Habe ich nämlich das Thema auf die Bewusstseinsebene gehoben, mache ich damit vielleicht das körperliche Symptom überflüssig. Stress, Aggression, Durchsetzung und Rückverbindung zur inneren Stimme sind sicher Themen, wo Blütenessenzen ihre Wirkung entfalten können, wenn der Betroffene die Lernaufgabe anzunehmen bereit ist. Natürlich kann auch die schulmedizinische Therapie mit Blütenenergie unterstützt werden. Voraussetzung ist nur die Bereitschaft zu einem "bewussteren" Umgang mit dem eigenen Leben!

Einige Blütenessenzen, die diesen Entwicklungsschritt unterstützen können:

BUSH FUCHSIA - fürs "Hören", für eine bessere "eigene" Wahrnehmung, verhilft zu mehr Intuition;
IMPATIENS oder die austral. Bushblüte BLACK EYED SUSAN - gegen Stress, Unruhe und nervöse Gespanntheit;
OAK - gegen Unnachgiebigkeit und Starre; es fördert die Fähigkeit sein Schicksal annehmen zu können und bewirkt eine allgemeine Entspannung.

Wichtig ist aber, nicht nur das bestimmte Krankheitsbilds alleine, sondern den ganzen Menschen anzuschauen, und die Mischung dann entsprechend zusammenzustellen.

 

Stadt-Apotheke Gleisdorf »zur heiligen Dreifaltigkeit« 
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