In unserer Zeit aufzuwachsen ist nicht einfach. Was früher selbstverständlich war, ist heute fast nicht mehr möglich. Besonders für Stadtkinder ist der natürliche Bewegungsraum sehr eingeschränkt. Das hat natürlich Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden.
Wir alle finden - im Vergleich zu Generationen vor uns - eine stark veränderte Lebensqualität vor. Die Lebensbedingungen haben sich wesentlich verändert.
Das normale Schlafbedürfnis ist durch die technische Möglichkeit der Beleuchtung etwas durcheinander geraten. Besonders Kinder müssen mit einer großen Reizpalette fertig werden: Elektrosmog und viele High-Tech-Geräte verändern das Kinderleben grundlegend. Die Eindrücke und Impulse dieser schnelllebigen Zeit sind enorm. Seelische Belastung durch die Medien (Fernsehen als Beschäftigungstherapie?) kann zu erhöhtem Pulsschlag, angespannten Muskeln und Veränderung der Körperhaltung führen. All diese Vorgänge verbrauchen im Körper sehr viele Betriebsstoffe. Unruhiger Schlaf, eine zu kurze Nachtruhe, zu wenig Erholungsphasen tragen ein Weiteres dazu bei.
Viel Nahrungsmittel, zu wenig Lebensmittel
Ein Überangebot an Nahrungsmitteln, die Auslöser von Allergien sein können, verführen uns täglich. Und trotzdem nehmen wir zu wenig "Lebensmittel" - dazu gehören Obst, Gemüse, Samen, Keimlinge - zu uns. Die raffinierten und haltbar gemachten Nahrungsmittel decken zwar den Kalorienbedarf, aber der Körper braucht zur Energiegewinnung Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren sowie Spurenelemente.
Das Immunsystem baut sich auf der körperlichen Ebene durch eine gute Versorgung mit Mineralstoffen auf. Krankheiten können auch durch Mängel an Betriebsstoffen entstehen. Ein Mangel kann so stark werden, dass es zu einer Schädigung von Gewebe und Organen kommt. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Vorsorge schon in der Kindheit zu bedenken.
Der Mineralstoffmangel kann aber auch schon im Mutterleib beginnen. Denn was die Mutter an notwendigen Betriebsstoffen nicht aufgenommen hat, kann natürlich auch nicht an das Kind weitergegeben werden.
Auffällige Abneigungen und Vorlieben.
Wenn Ihnen bei Ihrem Kind ein besonders großes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln oder aber auch eine Ablehnung dieser Nahrungsmittel auffällt, könnte das auf einen Mangel hinweisen. Ist dies der Fall, kann der Körper mit den jeweiligen Mineralstoffen unterstützt werden.
Momentane Belastungen wie z. B. Temperaturausgleich werden vom Körper sofort durch Zugriff auf den kurzfristigen Arbeitsspeicher gesteuert. Ist der Ausgleich erfolgt wird der Arbeitsspeicher vom langfristigen Betriebsspeicher aufgefüllt. Voraussetzung dafür jedoch ist, dass dem Organismus genügend Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Ist dies nicht der Fall, treten Krankheitszeichen verzögert auf (Schnupfen nach 1-2 Tagen). Wäre der Langzeitspeicher leer, treten die Symptome sofort auf.
Bitte bedenken Sie, auch bei einer stabilen Gesundheit kann sich eine Krankheit einschleichen. Ist der Körper jedoch ausreichend mit Betriebsstoffen versorgt, wird er leichter damit fertig.
Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis.
Ist Ihr Kind anfällig für Erkältungen, Entzündungen oder Ohrenschmerzen, dann geben Sie Ihm sofort bei den ersten Anzeichen Ferrum phosphoricum zum Lutschen. Am besten ein paar Tage lang viertel- bzw. halbstündlich eine Pastille.
Starkes Verlangen nach oder aber auch Ablehnung von:
- Milch - Nr. 2 Calcium phosphoricum.
- Geräuchertem - Nr. 2 Calcium phosphoricum.
- Nüsse - Nr. 5 Kalium phosphoricum.
- Schokolade - Nr. 7 Magnesium phosphoricum.
- Mehlspeisen - Nr. 9 Natrium phosphoricum.
- Salz - Nr. 8 Natrium chloratum











