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Nicht alles ist auch Gesund

Stichwort: E-Nummern
E-Nummern

Schon Ägypter und Römer verwendeten zum Verschönern von Lebensmittel Farbstoffe. Nach den natürlichen Farbstoffen (z.B. Ocker, Rote-Bete, Carotinoide) begann man mit der sich entwickelnden Chemie intensivere Farben mit Hilfe von Schwermetallverbindungen einzusetzen, deren Giftigkeit zum ersten Farbengesetz 1887 führte. Die Entdeckung der “Azofarbstoffe” im 19. Jhdt. sorgte für leuchtende Farben für Textilien und alsbald für Lebensmittel. Damit bekamen Speisen ein appetitlicheres Aussehen und so wurde auch über manche Mängel hinweggetäuscht.

Auf Lebens- und Arzneimittel muss im EU-Raum die Verwendung von Zusatzstoffen (E-Nummern) seit 1966 deklariert sein. Viele der eingesetzten Farbstoffe sind natürlichen Ursprungs, wie z.B. Chlorophyll. Synthetische Farbstoffe sind häufiger an Allergien beteiligt. Lebensmittel-Zusatzstoffe unterliegen strengen Anforderungen hinsichtlich gesundheitlicher Unbedenklichkeit. Es gibt aber keine Garantie, dass alle zugelassenen Stoffe  für jeden unbedenklich sind. Studien belegen ein höheres Aggressionsverhalten der Kinder nach den großen Pausen, was auf die “ungesunde Jause” und deren Zusatz-  stoffe zurückzuführen sei.

Bei vorhandenen Empfindlichkeiten (Neurodermitis, Allergie, ADHS etc.) sollte man die angeführten E-Nummern in Lebens- und auch Arzneimitteln beachten und gesundheitliches Risiko vermeiden, welches mit der Verwendung eines Zusatzstoffes verbunden sein könnte.

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