Der Mensch braucht 2 bis 3 Liter Wasser täglich – aber 75 % der Österreicher trinken zu wenig. Viele wissen aus eigener Erfahrung, dass es gar nicht so leicht ist, die ausreichende Menge an Wasser zu sich zu nehmen. Migräne, Gastritis, Sodbrennen, chronische Müdigkeit bis zur Depression, Gelenks- und Verdauungsbeschwerden können nur einige der gesundheitlichen Folgen von zu wenig Flüssigkeit sein.
Der durchschnittliche erwachsene Körper besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. Ohne Flüssigkeitszufuhr kann der Mensch maximal drei Tage überleben, während längerer Nahrungsentzug kaum ein Problem ist. 10 % Wasserverlust erzeugt schon schwere Mangelerscheinungen, 20 % bedeuten den sicheren Tod. Flüssigkeit transportiert die Nährstoffe zu den Organen, hält die Nieren in Betrieb, ermöglicht die Ausscheidung von Schadstoffen und den Stoffaustausch zwischen Blutbahnen und Muskeln.
PHILOSOPHIE UND RELIGION
Wasser ist aber auch Medizin: nicht umsonst ist Wasser ein wesentlicher Bestandteil von vielen traditionellen Heilverfahren und hat auch in den Religionen einen hohen Stellenwert. Rituelle Waschungen sind dabei oft wichtige Bestandteile.
Aufgrund der großen Bedeutung wurde es nicht zufällig bereits bei den frühesten Philosophen zu den vier Urelementen gezählt. Thales von Milet sah im Wasser sogar den Urstoff allen Seins.










