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Wasser und Keime

Stichwort: Verunreinigung

Wasser: das Blut der Erde

Ureigenste Eigenschaft von Keimen ist Wachstum bzw. Vermehrung. Voraussetzung dafür ist jedoch das Vorhandensein von Wasser. Wasserhältige Cremen, Säfte, Nahrungsmittel oder Pflanzen verschimmeln und vermodern dadurch.

Beispiel Pflanzen: solange Wasser vorhanden ist, ist ein Stoffwechsel möglich – die Brennnessel auf dem Komposthaufen kompostiert also, während die getrocknete Pflanze (im Apo-Jargon “Droge”) jahrelang konservierbar ist.

Keimwachstum in wässrigen Flüssigkeiten kann auf 4 Arten verhindert werden:
1. Sterilisierung = Keimfreimachung jeglicher Art, von Ausglühen bis Filtration
2. Desinfektion = Abtötung des Keimes (Wohlgemerkt, der Keim ist vorhanden aber tot) Bsp.: Jodlösung (Betaisodonna) vor Operationen, Chlorierung von Schwimmbädern
3. Konservierung = Wachstum wird vermindert bis verhindert, passiert mit chemischen Mitteln (Kupfersulfat in Schwimmbecken, Benzalkoniumchlorid bei Augentropfen), hoher Zuckerkonzentration oder Alkohol (z.B. bei Tonika)
4.Pasteurisierung = kurzfristige Minderung des Keimwachstums (z.B. bei Milch).

 

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