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Mehr Kaffee trinken, weniger zuckerkrank?

Schon seit längerem sind blutzuckersenkende Eigenschaften von Pflanzen bekannt von denen man eine vorbeugende Wirkung vor Typ 2-Diabetes vermutet.
Apotheke Mayr

Nachgewiesen wurde das bisher allerdings nicht, oder nicht im notwendigen Ausmaß. Auch für Kaffee liegen einschlägige Meldungen vor, die von einem mengenabhängigen ­geringeren Diabetes-Risiko berichten.

In einer Studie wollte man es ­genauer wissen. Mehr als 28.000 Frauen in der ­Menopause, die ­weder Diabetes noch Herzerkrankungen hatten, wurden 11 Jahre lang bezüglich ihrer Erkrankungshäufigkeit an Zuckerkrankheit ­beobachtet. Es traten 1.418 Diabetesfälle auf, wobei jene Frauen, welche 6 oder mehr Tassen Kaffee pro Tag zu sich nahmen, ein um 22% geringeres Erkrankungsrisiko hatten. Für koffeinfreien Kaffee war dieser Zusammenhang mit 33% sogar noch stärker!

Ob Kaffe, Zimtpulver oder andere Pflanzenextrakte: die beste Vorsorge gegen Diabetes bleibt die Kontrolle des Körpergewichtes, abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung. Wenn jemand zur Unterstützung Zimtkapseln schluckt, mehr Kaffee trinkt oder sich Spurenelemente einverleibt, kann es so lange nicht schaden, solange die Dosis gering bleibt. Medikamente gegen den Diabetes wird man durch sie sicherlich nicht ersetzen können, aber möglicherweise ­deren Menge senken.

(DA)

 

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